Die 6A und die 6B auf den Spuren der Bahá’i

Beitragsbild250x100Vor genau zweihundert Jahren wurde Bahá’u’lláh im Iran geboren. Er war der Stifter der Bahá’i-Religion, einer der fünf großen monotheistischen Weltreligionen.

Grund genug für die sechsten Klassen, am 10. Oktober dem Bahá’i-Zentrum in Graz einen Besuch abzustatten. Durch eine Ausstellung, die die wesentlichen Lehren des Bahaitums darstellte, einen Film über die sozialen Aktivitäten der Religion in der Welt und vor allem durch eine lebhafte Diskussion mit zwei Mitgliedern der Grazer Gemeinde kamen die Schülerinnen und Schüler dieser in Österreich kaum bekannten Religion näher, und auch kritische Fragen wurden ausführlich diskutiert. Aufgezeigt wurde außerden die religiöse Verfolgung und Diskriminierung, der die Bahá’i vor allem in ihrem Ursprungsland Iran ausgesetzt sind.
So konnten die Schülerinnen und Schüler der Religionsgruppen der 6A und 6B, begleitet von Prof. Simone Krondorfer-Piller und Prof. Christian Feichtinger, einer Religion auf die Spur kommen, die sonst in Österreich kaum Aufmerksamkeit erfährt.


"Der ist wirklich ein Mensch, der sich heute dem Dienst an der ganzen Menschheit hingibt. Das Höchste Wesen spricht: Selig und glücklich ist, wer sich erhebt, dem Wohl aller Völker und Geschlechter der Erde zu dienen. An anderer Stelle hat Er verkündet: Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger." 

(Bahá’u’lláh, 1892)

 

 

11.10.2017 - Mag. DDr. Christian Feichtinger, MA MA

 

 

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