Menschenrechte aus der Sicht der Jugend

Beitragsbild250x100Dass Menschenrechte nichts Abstraktes, Theoretisches und vor allem nichts Selbstverständliches sind, beweisen derzeit die Schülerinnen und Schüler des Brucker Gymnasiums.

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Verkündung der Menschenrechte durch die UNO am 10. Dezember beschäftigen sich die Jugendlichen aus den 6. und 7. Klassen derzeit im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte eindringlich mit diesem Thema. Im Rahmen eines Projekts in Kooperation mit der Gemeinde Bruck an der Mur, dem Brucker Stadtmuseum und der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus haben die Jugendlichen tiefgehende Einsichten zu den verschiedensten Aspekten dieses komplexen Themas gewinnen können. Den Auftakt bildete Anfang November ein Workshop im Stadtmuseum mit Dr. Lisa Heschl vom Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz, vor einigen Tagen folgte Teil zwei zum Thema Meinungs- und Pressefreiheit, bei dem der Brucker Journalist Franz Pototschnig von der Kleinen Zeitung den Jugendlichen aus der Praxis berichtete. Derzeit befassen sich die Obenstufenschülerinnen und -schüler im Unterricht intensiv mit den Bereichen Freiheit und Sicherheit, Bildung, Arbeit und Freizeit sowie Meinungsfreiheit und verfassen Statements, die beim Vortragsabend zum Thema Menschenrechte und Frauenwahlrecht am 10. Dezember (18:30h) im Brucker Stadtmuseum als Einleitung dienen sollen und dort von den Jugendlichen verlesen werden. Die Gedanken der AHS-Schülerinnen und -Schüler werden außerdem mit Unterstützung der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus in einer kleinen Ausstellung präsentiert, an der parallel auch das Neue Gymnasium Leoben beteiligt ist.

 

30.11.2018 - Mag. Heinz D’Alessandro-Hölbling

 

 

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