Die großen Meister

KleinInstagram, Snapchat, Youtube… Mona Lisa, Raffaels Engel und die Sixtinische Kapelle…

Auch in Zeiten der medialen Bilderflut faszinieren die ca. 500 Jahre alten Bilder, Bauwerke und Skulpturen großer Künstler immer noch. Denn sie berühren emotional und lassen Menschen zu Millionen in die Galerien, Kirchen und Museen an die Originalschauplätze nach Florenz, Venedig, Mailand, Rom und Paris pilgern, um die großen Werke der bedeutendsten Vertreter der Renaissance zu sehen. Die Anziehungskraft der großen Kunst-Titanen von damals ist bis heute ungebrochen.

 

Die 3b reiste am 18.12. mit der ÖBB nach Graz, um die Ausstellung "Die großen Meister der Renaissance" in der Messehalle zu erleben. Ausgestellt sind dort bis 27. 12. 2019 originalgetreue, gestochen scharf reproduzierte High-Tech-Drucke auf Malerleinwand in unglaublichen Formaten und eine über 5 Meter hohe Nachbildung von Michelangelos David, der weltweit wohl bekanntesten Skulptur der Kunstgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler tauchten in die Bildwelt der Hochgotik ein, doch in den eineinhalb Stunden vor Ort konnte nur ein Bruchteil der Exponate besprochen werden. Ob im virtuellen oder im realen Schau-Raum des Museums, Bilder sind mächtig. Vor 500 Jahren trat der Mensch in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen und künstlerischen Interesses. Die großen Meister ihres Faches begannen damit, sich selbst zu portraitieren, heute hingegen kann jede und jeder ein Selfie von sich machen…


Die Kunst besteht vermutlich darin, das Gesehene auch zu reflektieren und in Beziehung zu setzen. Dann macht auch die Kunst der Renaissance heute noch Sinn.

 

20.12.2019 - Mag. Birgit Remele

 

 

David
Vitruv