Das Kino in Bruck an der Mur steht für Qualität – sei es im Hinblick auf die Filmauswahl, teilweise im Originalton, oder im Bereich Kultur, wie die Übertragungen von Ballett- und Opernaufführungen.
Am 21.09.2026 öffnete das Kino für die AHS Bruck, die HAK und die BAFEB seine Pforten, um Schüler:innen die Teilnahme an einem höchst brisanten und wichtigen Vortrag von Journalistin Ingrid Brodnig zu ermöglichen. Durch die Kooperation der AHS Bruck mit dem Stadtmuseum durften wir mit über hundert Schüler:innen und Lehrer:innen vertreten sein.
In einem interaktiven und anschaulichen Vortrag wurden Thematiken wie Gewaltandrohungen, digitale Hetzkampagnen oder hämische Bildmontagen im Kontext Frauen im Netz besprochen. Dabei wurde auf Phänomene wie Rage Bait oder Deep Fake eingegangen.
Das Interesse der Schüler:innen war entsprechend groß, wie die vielen Fragen aus dem Publikum verdeutlichten, und ließ die Veranstaltung weit nach Unterrichtsschluss enden.
Wir bedanken uns bei allen, die den Besuch dieses Vortrags, dessen Thematik gerade jetzt wichtiger denn je ist, ermöglicht haben.
Mag. Patrizia D‘Alessandro
Stimmen aus dem Publikum:
„Hass auf Social Media darf nicht normalisiert werden, weder gegen Frauen noch gegen Männer. Es ist wichtig, gegen solches Verhalten vorzugehen. Leider ist es eine hassverbreitende Minderheit, die online am lautesten unterwegs ist. Am besten gehört so etwas blockiert und gemeldet. Wut und Feindseligkeit sollten nicht schon im Vorhinein erwartet werden müssen.“
„Der Vortrag war sehr lehrreich und interessant. Auch die Diskussionsrunde war spannend anzuhören. Die Themen, die angesprochen wurden, sind sehr wichtig und aufklärungsreich.“
„Ich habe den Vortrag sehr interessant gefunden. … Ich werde künftig ihre Bücher lesen.“
„Schüler:innen wurde eine großartige Gelegenheit geboten, im Stadtkino in Bruck/Mur einmal Ingrid Brodnig bei einem interaktiven Vortrag über Hasskommentare im Internet mit besonderem Schwerpunkt auf das weibliche Geschlecht zu erleben. Viele waren angeregt, intensiver über die Thematik nachzudenken, woraufhin einige die Gelegenheit beim Schopf packten und Fragen an Frau Brodnig stellten.“
„Sie bot uns einen Einblick in den Prozess der Verbreitung von frauenfeindlichen Äußerungen und welche Folgen sie für die Betroffenen und die Gesellschaft haben können. […] Die Veranstaltung
war ein lehrreiches Erlebnis, welches dazu anregte, den eigenen Umgang mit sozialen Medien und Informationen auf Plattformen kritisch zu hinterfragen.“